SIMM 2018

Geschrieben von Cyrill Meier on .

Letztes Wochenende wagten sich wiederum 15 Teams von OL Amriswil an das Ausdauer-Abenteuer SIMM. Die Veranstalter hatten die Mammutaufgabe den Anlass innert zwei Monaten von Beatenberg nach Emmetten zu zügeln, weil in Beatenberg keine Laufbewilligung erwirkt werden konnte.

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Gemeinsam reisten wir bereits am Freitag bis nach Luzern. Schon auf der Fahrt wurde das Gewicht der Packung optimiert, über mögliche Routen diskutiert und viel gescherzt. Nach einem einfachen, aber guten Znacht in der Jugendherberge, kehrte schon bald Ruhe ein.
Nach zügigem Zmorgenessen waren wir schon bald wieder unterwegs um pünktlich in Emmetten die Startvorbereitungen abschliessen zu können und uns mit der Seilbahn auf den Weg zum Start zu machen. Schon jetzt war klar, das Wetter wird super und steil wird es wohl auch.
Mit dem Startschuss löste sich dann endlich die Nervosität und alle Teams stürzten sich ins Abenteuer. Die Bahnen waren dieses Jahr teilweise sehr spektakulär und exponiert gelegt. So mussten leider einige Teams ihr Rennen schon früh abbrechen, weil ohne Klettererfahrung und Schwindelfreiheit an ein Weiterkommen nicht zu denken war. Wer die Kletterpartie meisterte, durfte dafür mit der Streckenlänge, noch mehr Höhenmetern und wenig Wasser in den Getränkeflaschen kämpfen.
Belohnt wurden aber alle mit einem wunderschön gelegenen Camp, direkt bei der Klewenalp. Alle köchelten ihr Abendessen und entspannten sich auf der Wiese mit Aussicht auf den Vierwaldstättersee. Kaum wurde es dunkel, verkrochen sich alle in Ihre Zelte und richteten sich auf eine mehr oder weniger bequeme Nacht ein.
Traditionsgemäss wurden wir am nächsten Morgen von einem Knall geweckt und sofort herrschte wieder emsiges Treiben im Camp. Wollten doch alle pünktlich zum Start wieder bereitstehen.
Auch der 2. Tag wartete mit langen Strecken, steilen Hängen und wunderbaren Ausblicken auf. Es wurde uns nochmals alles abverlangt und so erreichten einige unserer Teams erst am späteren Nachmittag das Ziel, was die Heimreise dann bis spät in den Abend zog.
Nichtsdestotrotz blicken wir auf ein erlebnisreiches Wochenende zurück. Wir durften eine neue Gegend und unsere Leistungsgrenzen kennenlernen!
Nächstes Jahr findet der SIMM voraussichtlich in Amden statt. Somit ist zumindest die Anreise etwas kürzer. Bezüglich der Streckendaten wage ich keine Prognose.

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